Mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Geschwister-Scholl-Realschule

Mit dem Schuljahr 2007/2008 begann an der Geschwister-Scholl-Realschule (GSR) die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf als freiwillige Initiative und wird seitdem ununterbrochen fortgesetzt, auch über inzwischen zwei veränderte gesetzliche Grundlagen hinweg.
 
Für die Förderung werden seit der letzten Gesetzesänderung in jeder Gemeinde und für jeden Schultyp sogenannte Schwerpunkt-Schulen gebildet.  Innerhalb dieser Schulen arbeiten seit 2019 die sogenannten Multi-Professionellen-Teams (MPT) zur Unterstützung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen. Die GSR ist eine Schwerpunkt-Schule für Bergheim.
 
Wir setzen die Vorgaben der Vereinten Nationen für die Inklusion um. Es werden in jeder Klassenstufe Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Regelschüler/innen unterrichtet, bisher mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, emotional-soziale Entwicklung, geistige Entwicklung sowie in Ausnahmefällen körperlich-motorische Entwicklung. Die Schüler und Schülerinnen mit dem Förderbedarf Lernen oder geistige Entwicklung werden bei uns überwiegend im Unterricht der Regelklassen zieldifferent unterrichtet.
 
An der GSR besteht das Multi-Professionelle-Team zum einen aus den Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen: Frau Koller, Frau Stollenwerk, Frau Fölling und Frau Herold. Außerdem arbeiten Frau Durgut als Schulsozialarbeiterin sowie Herr Glüge als Rehabilitation-swissenschaftler in der Förderung mit den Klassen- und Fachlehrer/innen zusammen.
 
Der Einsatz der Teammitglieder ist unterschiedlich und richtet sich danach, was gesetzliche Vorgaben verlangen und was individuell nötig erscheint. Die MPTler arbeiten entweder im Teamteaching im Unterricht mit, führen Einzelberatungen mit Kindern, Eltern oder Kollegen und Kolleginnen durch oder bieten Förderstunden in Kleingruppen an.
 
Im Stundenplan des Schuljahres 2025/26 fest etabliert sind:
 
- Frau Koller als zuständige Sonderpädagogin der Inklusionsklassen der Jahrgänge 5, 8 und 9
 
- Frau Stollenwerk als zuständige Sonderpädagogin der Inklusionsklassen der Jahrgänge 7 und 10
 
- Frau Herold als zuständige Sonderpädagogin der Inklusionsklassen des Jahrgangs 6
 
- Wahlpflicht-Unterricht Kochen für die Förderschüler/innen mit den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung der Klassen 7-10 gemeinsam durch Frau Koller und Frau Neubecker
 
- Deutsch- und Matheförderung in Kleingruppen durch die Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen   
 
- Förderung des Klassenklimas durch Frau Durgut und Herrn Glüge in Projektform
 
- Begleitung und Unterstützung in der Berufsorientierung für Schüler/innen mit Förderbedarf Lernen der Klassen 8-10
 
 
 

 

Zur beratenden Tätigkeit gehört auch die Beobachtung von Schülern und Schülerinnen in anderen Klassen sowie eine weitergehende Diagnostik bei Bedarf durch die Sonderpädagogen/innen. Hierdurch kann festgestellt werden, ob ein Schüler oder eine Schülerin evtl. einen erweiterten individuellen Förderbedarf hat, der bisher noch nicht erfasst wurde. So können Eltern zeitnah einen AO-SF-Antrag (Antrag auf sonderpädagogische Unterstützung) stellen.