Mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Geschwister-Scholl-Realschule

Mit dem Schuljahr 2007/2008 begann an der Geschwister-Scholl-Realschule die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf als freiwillige Initiative und wird seitdem ununterbrochen auch über inzwischen zwei veränderte gesetzliche Grundlagen hinweg fortgesetzt.

 

Wir setzen die Vorgaben der Vereinten Nationen für die Inklusion um.

Es werden in jeder Klassenstufe Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf in den Schwerpunkten Lernen, Sprache, emotional-soziale Entwicklung sowie körperlich-motorische Entwicklung mit Regelschüler/innen gemeinsam unterrichtet. Die Schüler/innen mit dem Förderbedarf Lernen werden bei uns überwiegend im Regelklassenunterricht

zieldifferent unterrichtet und zu einem Abschluss geführt.

 

Es gibt ein festes Team von Sonderpädagogen/innen: Frau Koller, Frau Stollenwerk und Herr Busse, das in den vergangenen Jahren immer durch eine/n abgeordnete Sonderpädagogin/en ergänzt wurde. 

 

Der Einsatz der Sonderpädagogen ist sehr unterschiedlich und richtet sich danach, was gesetzliche Vorgaben ermöglichen, individuell nötig und vor allem auch stundenplan-technisch möglich ist. Sie können entweder unterstützend im Unterricht mit dabei sein oder sie bieten Förderstunden in Kleingruppen an. Derzeit

(Schuljahr 18/19) fest etabliert sind:

 

- die Klassenleitungen der 5c durch Frau Koller und der 5b durch Frau Stollenwerk

- Wahlpflicht-Unterricht Kochen für die Förderschüler Lernen der Klassen 7-10 gemeinsam

- Wahlpflicht Gartenbau für die Förderschüler Lernen der Klassen 8 und 6

- Förderunterricht für Förderschüler Lernen der Klasse 6 statt Französisch

 

Darüber hinaus sind die Sonderpädagogen beratend tätig und übernehmen Teile der Elternarbeit. Zur beratenden Tätigkeit gehört u.a. auch die Beobachtung von Schülern/innen in anderen Klassen und, bei Bedarf, eine weitergehende Diagnostik. Hierdurch kann festgestellt werden, ob ein/e Schüler/in evtl. Förderbedarf hat, der bisher noch nicht erfasst wurde, damit die Eltern zeitnah einen AO-SF-Antrag (Antrag auf sonderpädagogische Unterstützung) stellen können.